Das Themenpaper als Download: E12-Gipfel Themenpaper 2010 (PDF)
„Vom Internet zum Outernet - Welche Businessmodelle entstehen, wenn das Internet den PC verlässt!“
Diese Themenvorschläge werden gemeinsam mit den Partnern des E12-Gipfels ausgestaltet und in interaktiven Formaten auf dem Gipfel stattfinden. Aktuelle Themenänderungen sind vorbehalten.
Social Media Marketing Soziale Medien sind kaum mehr wegzudenkende Marketingtools moderner Unternehmen. Die Vorteile der Plattformen für das Marketing liegen auf der Hand: Unternehmen können mit Kunden auf einer direkten und individuellen Ebene kommunizieren und - was noch wichtiger ist - interagieren. Durch diese effiziente Kontaktmöglichkeit hilft Social Media Marketing insbesondere dabei, wichtige Meinungsführer und Early Adopters zu erreichen. Für ein 1-to-1-Marketing, d. h. einen vertieften Dialog zwischen Anbieter und Kunde, und einen hohen Grad an Individualisierung in den Anwendungen werden allerdings persönliche Daten des Nutzers benötigt. Unter gewissen Voraussetzungen sind Nutzer jedoch durchaus motiviert, diese eigenen Daten weiterzugeben. Ziel des Unternehmens ist ein Kundendialog in Echtzeit. Einen Schritt weiter, über die reine Kommunikationsebene hinaus, gehen Social-Commerce-Strategien. Web 2.0-Kunden sind nicht mehr nur Konsumenten, sondern wollen aktiv am Produkt mitgestalten und beratend tätig werden. Aktuelle Kampagnen großer Unternehmen belegen, dass diese Gestaltungsoption für viele Kunden Anreize zum Kauf eines Produkts bietet. Bestimmte Strategien können sich zudem positiv auf das Image einer Marke auswirken. · Welche Marketing-Strategien funktionieren auf den verschiedenen Plattformen? · Wie funktioniert der individuelle Kundendialog in Echtzeit? · Wie optimieren Sie Ihre Produktgestaltung im Hinblick auf Social-Media- Vermarktung? · Wie funktioniert erfolgreiches 1-to-1 Marketing? Enterprise 2.0 Das Konzept der Enterprise 2.0 basiert auf der Einbeziehung von Mitarbeitern, Kunden und Partnern in wesentliche Unternehmensprozesse. Dies setzt eine neue, offene Unternehmenskultur voraus, die auf Partizipation und Selbstorganisation beruht. Web 2.0-Technologien dienen dabei als Basis für Projektkoordination und in allen Kommunikationsbereichen. Im Fokus des Enterprise 2.0-Gedankens steht die Verwendung von Social-Software. Wikis, Weblogs oder Tagging sind Schlagworte eines künftigen Intranets 2.0. Ein weiteres Grundprinzip ist der Übergang von einer hierarchischen zu einer mehr moderierten Führungskultur. Durch Open Innovation Strategien, die Öffnung der eigenen Entwicklungsprozesse für externes Wissen und externe Kreativität von Partnern, Kunden oder sogar Konkurrenten, lässt sich die Spannbreite für Ideen- und Lösungsfindungen in diesem Komplex noch deutlich erweitern. Verschiedene Open Innovation Ansätze wie z. B. OpenSpaces in Unternehmen oder halboffene internetgestützte Open Innovation-Prozesse haben sich als erfolgreiche Konzepte erwiesen. Gleichzeitig mit der Umwandlung zur Enterprise 2.0 beginnt ein Lösungsprozess, weg vom Schreibtisch-PC, hin zu flexiblen und unabhängigen Arbeitsplatzmodellen. Der stationäre PC wird durch mobile Anwendungen obsolet, drahtlose Kommunikationstechniken erlauben uns den dauernden, ortsunabhängigen Zugriff auf zentral bereitgestellte Arbeitsplatzumgebungen oder individuell abgestimmte Applikationen. Solche Modelle können sich als kosteneffizient und erfolgversprechend erweisen. Leitfragen zum Thema Enterprise 2.0: · Wie ändern sich Produktionsprozesse im Unternehmen durch den Einsatz von Social-Software? · Wie sieht das Intranet 2.0 aus? · Wohin entwickelt sich der Arbeitsplatz der Zukunft? · Wie führen Open Innovation-Strategien zur Verbesserung von Unternehmensprozessen?
Leitfragen zum Thema Social Media Marketing:
Augmented Reality
Die computerunterstützte Ergänzung der Wahrnehmung durch zusätzliche Informationen und virtuelle Objekte findet aktuell über Smartphones oder Handhelds den Weg in unseren Alltag. Die mobilen Begleiter ersetzen dabei immer mehr den stationären Zugang zum PC und erweitern durch innovative Applikationen unsere Sinne. War die Entwicklung solcher mobilen Anwendungen bisher darauf ausgelegt, die reine Technologie-Plattform auszuloten, entdecken Produzenten und Unternehmen nun verstärkt das Geschäftspotential der „erweiterten Realität“. Anwendungsbeispiele wie das interaktive Titelbild des US-Magazins „Esquire“ oder der Augmented-Reality-Browser „Layar“ eröffnen erste faszinierende Einblicke in die Möglichkeiten des Systems. Durch Location Based Services können wir bald gezielt komplette Bestände der Innenstadtläden bequem überblicken und sparen uns stundenlanges suchen nach unserem Wunschprodukt. Vor allem durch die Verknüpfung mit vorhandenen Geo-Daten lassen sich vielfältige Service-Anwendungen innerhalb kurzer Zeit generieren. Alle Verwendungszwecke müssen dabei intelligent und spezifisch auf ihre Nutzer zugeschnitten sein. Augmented Reality wird die Art unserer Umweltwahrnehmung dramatisch verändern, ebenso wie die derzeitige Form Informationen zu verarbeiten, unsere Kontakte zu pflegen, aber auch unser Einkaufs- und Geschäftsverhalten. In diesem Zusammenhang sind Businessmodelle und ganze Wirtschaftsbranchen neu zu definieren.
Leitfragen zum Thema Augmented Reality:
· Wie lassen sich virtuelle Informationen für AR-Anwendungen intelligent
nutzen?
· Wie ändern sich Businessmodelle durch Geo-Services und Augmented
Reality?
· Kann mobile Augmented Reality das Marketing revolutionieren?
· Wie profitieren Unternehmen durch Location Based Services?
3D
Die dritte Dimension ist auf dem Massenmarkt angekommen. Im Kino sind 3D-Filme durchschlagende Erfolge während die Unterhaltungselektronikbranche die erste marktreife 3D-Gerätegeneration für das heimische Wohnzimmer anbietet. Dank autostereoskopischer 3D-Technologie werden wir künftig keine Hilfsmittel (z. B. 3D-Shutter-Brillen) mehr benötigen, womit die Hürde der Akzeptanz beim Endverbraucher deutlich sinkt. Darüber hinaus endet die Evolution der 3D-Anwendungen nicht auf dem TV-Bildschirm, sondern zieht auch auf PC-Screens und mobilen Endgeräten ein. Mit der Darstellung von 3D-Kontext auf Webseiten stellt sich zwangsläufig die wichtige Frage, wie sich spezifische Inhalte durch das Verlassen der zweidimensionalen Oberfläche künftig verändern und wie sich die 3D-Technik auf unser Nutzungs-, Kommunikations- und Rezeptionsverhalten im Netz auswirkt. Auf all diese Entwicklungen müssen Unternehmen jetzt die richtigen Antworten finden. Vom E-Marketing bis hin zum hochmodernen Produktionsprozess werden diverse Anwendungen künftig auf 3D-Technik zurückgreifen. Für alle diese Fälle benötigen Unternehmen geeignete Geschäftsmodelle und sinnvolle Markteintrittsstrategien.
Leitfragen zum Thema „3D“:
· Wie ändern sich Inhalte im Internet durch 3D-Technologie?
· Werden die Inhalte künftig dreidimensional?
· Was ändert sich die Mediennutzung und Rezeption durch 3D-Technologie?
· Was bedeutet die Entwicklung für Ihre Geschäftsmodelle?
Ihr Kontakt für E12-Gipfel Partner & Inhalte
Chief Production Officer
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